Einblasdämmung: Effizient Dämmen, Heizkosten sparen & clever finanzieren

aktualisiert
March 25, 2026
Fassadendämmung
Einblasdämmung
Dämmung
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Das wichtigste in Kürze

  • Die Einblasdämmung ist die schnellste und günstigste Methode zur nachträglichen Fassadendämmung, sowie Dach- und Hohlraumdämmung von Gebäuden.
  • Dabei wird loses Dämmmaterial (meist Zellulose) mit Hilfe einer Einblasmaschine unter kontrolliertem Luftdruck in geschlossene Hohlräume eingebracht.
  • Im Schnitt kostet eine Einblasdämmung zwischen 3.000€-7.000€ bei einer Umsetzungsdauer von 1-2 Werktagen
  • Nur mit Energieberatung wird eine Einblasdämmung mit 20% gefördert.

Themen auf dieser Seite

Was ist eine Einblasdämmung? Die Grundlagen einfach & verständlich erklärt.

Im Gegensatz zu klassischen Dämmmethoden mit Platten oder Matten punktet die Einblasdämmung durch eine besonders fugenfreie Dämmung. Dadurch entstehen kaum Wärmebrücken, was die Energieeffizienz eines Hauses deutlich verbessert. Zudem geht die Verarbeitung zügig: Eine komplette Geschoss- oder Dachdämmung ist oft in weniger als einem Tag erledigt!

Das Prinzip der Hohlraumfüllung

Beim Einblasen werden Dämmstoffe wie Zellulose, Steinwolle oder Holzfaser in die vorhandenen Hohlräume eingeblasen. Das Material verteilt sich durch die Druckeinwirkung vollständig – auch in schwer zugänglichen Ecken oder um Kabel und Balken herum.

Wie funktioniert das Einblasverfahren?

Die Durchführung einer Einblasdämmung erfordert technisches Know-how und präzise Arbeitsabläufe. Dabei kommt modernste Technik zum Einsatz, um eine optimale Hohlraumfüllung zu garantieren. Die Dämmstoffe werden mit einer professionellen Einblasmaschine unter kontrolliertem Luftdruck eingebracht und verteilen sich gleichmäßig bis in jede Ecke. Diese fugenfreie Verteilung sorgt für eine kontinuierliche Wärmedämmung ohne Schwachstellen.

Damit alles reibungslos funktioniert und Qualitätsstandards – wie etwa die DIN 4108 – eingehalten werden, erfolgt der Einblasvorgang in fünf präzisen Schritten:

  1. Öffnung der Bauteile: Kleine Löcher werden in Decken, Wände oder Dachschrägen gebohrt, um Zugang zu Hohlräumen zu schaffen.
  2. Einrichtung der Technik: Die Einblasmaschine wird justiert. Der Luftdruck wird auf das gewählte Dämmmaterial abgestimmt.
  3. Einbringen des Dämmstoffs: Das Material – z. B. Zellulose, Steinwolle oder Glaswolle – wird gleichmäßig in die Hohlräume eingeblasen.
  4. Qualitätssicherung: Ein Blower-Door-Test kann zur Dichtigkeitsprüfung hinzugezogen werden.
  5. Abschlussarbeiten: Die Öffnungen werden sauber verschlossen, gegebenenfalls mit Dampfbremse, Trennschicht und OSB-Platte.

Für wen lohnt sich die Einblasdämmung?

Die folgende Grafik gibt an, in welchem Jahr die Immobilien der Einblasdämmungs-Kunden der Deutschen Sanierungsberatung gebaut wurden.

Verteilung der Baujahre bei Einblasdämmungen
Baujahresklassen · Anteil in %
28%
Vor 1930
14%
1930 – 1950
27%
1950 – 1970
26%
1970 – 1990
6%
Nach 1990
Anteil je Baujahresklasse
Werte gerundet

Das Wichtigste dabei: Egal ob vor 1930 oder 1990er Jahre, die Verteilung zeigt, dass die Einblasdämmung oft ein guter Hebel ist, egal wie alt die Immobilie ist.

Einblasdämmung für Dach, Wand und Keller: Einsatzbereiche im Überblick

Ob Sanierung im Altbau oder Neubau im Holzrahmenbau: Die Einblasdämmung ist flexibel einsetzbar und überzeugt durch ihre Vielseitigkeit. Sie eignet sich hervorragend für alle geschlossenen Hohlräume – von der Zwischensparrendämmung bei geneigten Dachschrägen bis zur Dämmung der Kellerdecken oder der Fassade. Dabei passt sich das Verfahren auch komplizierten Geometrien problemlos an und erfordert kaum bauliche Veränderungen am Bestand.

Besonders im Bereich der Altbausanierung hat sich die Technik bewährt, da keine vollständige Öffnung der Bauteile nötig ist. Auch im Holzrahmenbau lassen sich Zwischenräume zielgenau mit Dämmstoff auffüllen, was eine fugenfreie Dämmung unterstützt. Die Kombination aus schnellen Einbauzeiten und geringen Eingriffen ins Gebäude macht die Methode sowohl wirtschaftlich als auch praktisch.

Dämmung in Dachschrägen und Zwischensparren

Zwischen den Dachsparren lassen sich lose Materialien wie Zellulose, Holzfaser oder Glaswolle per Einblasverfahren einbringen. Diese Form der Wärmedämmung schützt effektiv gegen Hitze im Sommer und Wärmeverlust im Winter – ideal für die oberste Geschossdecke oder ausgebaute Dachgeschosse.

Fassadendämmung im Altbau mit Einblasverfahren

Bei zweischaligem Mauerwerk im Altbau ist die Einblasdämmung die optimale Lösung. Ohne aufwändige Fassadenarbeiten kann der Hohlraum mit Glaswolle, Steinwolle oder EPS-Granulat befüllt werden – für besseren Schallschutz und geringe Wärmeverluste bei überschaubaren Kosten.

Effektive Kellerdeckendämmung von unten
Oft unterschätzt: Die Kellerdecke birgt enormes Einsparpotenzial. Hier wird meistens Steinwolle oder Glaswolle mittels spezieller Systeme eingebracht – ebenfalls schnell und ohne Beeinträchtigung der Wohnräume. Ergebnis: warme Füße und geringere Heizkosten im Erdgeschoss.
Einsatzbereich
Fassade
Passende Materialien
Glaswolle, Steinwolle, EPS
Preis (ca.)
30 – 50 €/m²
Einsatzbereich
Oberste Geschossdecke
Passende Materialien
Zellulose, Holzfaser, Glaswolle
Preis (ca.)
30 – 60 €/m²
Einsatzbereich
Kellerdecke
Passende Materialien
Steinwolle- oder Glaswolleplatten
Preis (ca.)
60 – 90 €/m²
Fazit: Die Einsatzmöglichkeiten der Einblasdämmung sind vielfältig und lassen sich individuell auf Bauart und Materialien abstimmen

Diese Dämmstoffe kommen bei Einblasdämmung zum Einsatz

Zellulose & Holzfaser – die natürlichen Alternativen

Bei der Einblasdämmung setzen immer mehr Bauherren auf nachhaltige Dämmstoffe. Zellulose besteht aus recyceltem Zeitungspapier und bietet eine hervorragende Wärmedämmung sowie gute Ergebnisse beim Schallschutz. Sie ist besonders diffusionsoffen und unterstützt die Feuchtigkeitsregulation im Bauteil nachhaltig. Holzfaser punktet als Dämmstoff aus nachwachsenden Rohstoffen mit ihrer hohen Sorptionsfähigkeit – also der Fähigkeit, Feuchtigkeit zwischenzuspeichern und bei Bedarf abzugeben. Damit eignet sie sich besonders für den ökologischen Hausbau sowie den Einsatz im Holzrahmenbau.

Steinwolle & Glaswolle – bewährte Mineralfasern

Mineralische Dämmstoffe wie Steinwolle und Glaswolle haben sich insbesondere wegen ihres hohen Brandschutzes etabliert. Steinwolle ist unbrennbar, formstabil und besonders langlebig – deshalb eignet sie sich hervorragend für kritische Bereiche mit hohen Sicherheitsanforderungen. Glaswolle bietet eine wirtschaftliche Lösung mit soliden Dämmeigenschaften, einfacher Verarbeitung und guter Verfügbarkeit. Bei der Auswahl des passenden Dämmmaterials spielen neben der Brandschutzklasse auch Faktoren wie die Größe des Hohlraums, das Feuchteverhalten des Bauteils und die gewünschte Ökobilanz eine wichtige Rolle.

Zellulose, Holzfaser, Steinwolle und Glaswolle lassen sich per Einblasverfahren effizient in Dach, Decke oder Wand einbringen – passgenau, lückenlos und ohne aufwändige Baustellenlogistik.

Was kostet Einblasdämmung 2026 und wann lohnt sie sich?

Preisvergleich: Einblasdämmung vs. Außendämmung

Die Kosten einer Einblasdämmung durch professionelle Fachbetriebe variieren je nach Einsatzbereich und Dämmstoff. Im Schnitt liegen die Preise zwischen 30 € und 90 € pro Quadratmeter. Damit ist sie deutlich günstiger als aufwendige Maßnahmen wie eine Außendämmung, die oft über 150 €/m² kostet – bei vergleichbarer Wärmedämmung.

  • Fassade (z. B. mit Glaswolle): ca. 30 – 50 €/m²
  • Oberste Geschossdecke: ca. 30 – 60 €/m²
  • Kellerdecke (von unten): ca. 60 – 90 €/m²

Kostenübersicht 2026 aus Angeboten der Deutschen Sanierungsberatung

Die folgende Grafik gibt einen Überblick, in welcher Preisspanne sich Einblasdämmungen üblicherweise bewegen. Als Datenquelle dienen echte Angebote von Kunden der Deutschen Sanierungsberatung.

Kostenverteilung bei Einblasdämmungen
Kostenklassen in € · Anteil in %
7%
unter
3.000 €
38%
3.000 –
5.000 €
34%
5.000 –
7.000 €
16%
7.000 –
9.000 €
5%
über
9.000 €
Anteil je Kostenklasse
Werte gerundet

Über zwei Drittel der Einblasdämmungen kosten zwischen 3000€ - 7000€. Das zeigt: Auch für verhältnismäßig kleines Geld, lässt sich hier viel erreichen.

Wirtschaftlichkeit auf lange Sicht

Durch die Reduktion von Wärmeverlusten um bis zu 30 % spart ein typisches Einfamilienhaus jährlich mehrere hundert Euro an Heizkosten. Bereits nach wenigen Jahren rechnet sich die Investition – besonders bei steigenden Energiepreisen.

Fördermöglichkeiten unterstützen zusätzlich:

  • BAFA-Zuschüsse für energetische Sanierung i.H.v. 20% (nur mit Energieberatung)
  • Steuerliche Abschreibung laut §35c EStG bis zu 20 %

Für weitere Informationen zur Einblasdämmung empfehlen wir dieses Video welches in Zusammenarbeit mit der Firma VARM entstanden ist:

Einblasdämmung mit Verantwortung: Nachhaltigkeit & Umwelt

Natürlich dämmen mit Zellulose & Holzfaser

Die Wahl des richtigen Dämmmaterials hat entscheidenden Einfluss auf die Umweltbilanz eines Gebäudes. Besonders bei der Einblasdämmung kommen mit Zellulose und Holzfaser zwei Materialien zum Einsatz, die auf nachhaltigen Rohstoffen wie Altpapier oder Holzresten basieren. Diese nachwachsenden Rohstoffe benötigen in der Herstellung weit weniger Energie als synthetische Dämmstoffe und tragen so erheblich zur CO₂-Einsparung bei. Wer also ökologisch bauen oder sanieren möchte, findet in diesen Naturmaterialien eine überzeugende Lösung.

Recyclingfähigkeit & gute Ökobilanz

Ein weiterer Pluspunkt: Viele Dämmstoffe der Einblasdämmung sind vollständig recyclingfähig. Zellulose lässt sich zerkleinern und erneut einsetzen, Holzfasern können kompostiert oder wiederverwendet werden. Im Vergleich mit konventionellen Dämmvarianten schneiden Einblasmaterialien daher in ihrer Ökobilanz deutlich besser ab. Auch der Transport und die Verarbeitung erfordern durch das kompakte Einblasverfahren weniger Energie. So
entsteht ein Dämmkonzept, das nicht nur beim Energieverbrauch im Haus spart, sondern auch im gesamten Lebenszyklus ressourcenschonend ist. Weitere Informationen zur Ökobilanz von Dämmstoffen findest du beim Umweltbundesamt.

Zusatz-Information: Hier kommt die Einblasdämmung besonders häufig vor

Die nachfolgende Grafik wertet die geografische Verteilung von Einblasdämmungen aus den Daten der Deutschen Sanierungsberatung aus.

Was schnell sichtbar wird: Die Einblasdämmung ist vorallem in Nord- und Nordwestdeutschland sehr beliebt, während Sie in Süd- und Ostdeutschland nur vereinzelt vorkommt. Das liegt an den Eigenschaften der Immobilien, welche nach Region variieren. Die Einblasdämmungen eignet sich häufiger für Häuser in den genannten Regionen.

Fazit: Warum sich eine Einblasdämmung lohnt

Effizienter dämmen – stressfrei finanzieren

Mit einer Einblasdämmung schaffst du die ideale Balance aus Nachhaltigkeit, Effizienz und Wirtschaftlichkeit. Die fugenfreie Dämmung vermeidet unnötige Wärmeverluste und reduziert Wärmebrücken – ganz ohne große Baustellen im Haus. Die schnelle Installation spart Zeit und Nerven, während die gezielte Materialwahl (z. B. Zellulose, Holzfaser oder Glaswolle) für beste Wärmedämmung sowie Schallschutz sorgt.

Häufige Fragen & Antworten

Wo kommt die Einblasdämmung besonders häufig vor?

Die Einblasdämmung kommt überproportional häufig in Nord- und Nordwestdeutschland vor, was an den Gegebenheiten der Immobilien vor Ort liegt. Das Baujahr des Hauses spielt wiederum keine große Rolle.

Welche Fördermittel gibt es für Einblasdämmung?

Die Einblasdämmung wird pauschal mit 15% gefördert, falls ein iSFP vorliegt gibt es sogar nochmal 5% on top - so kommt man auf 20% Förderung. Im Rahmen der Energieberatung kümmern wir uns auch gerne um Ihre Förderung.

Wie lange dauert Einblasdämmung?

Abhängig von den Begebenheiten der Immobilie und der Größe des Projektes kann es von einigen Stunden bis hin zu 2-3 Tagen dauern.

Wie hoch sind die Kosten für Einblasdämmung?

Über 70% der Einblasdämmungen der Deutschen Sanierungsberatung kosteten zwischen 3000€ und 7000€. Ausreißer gibt es sowohl nach unten als auch nach oben. Mit iSFP können Sie sich dazu 20% Förderung auf diese Summe sichern und signifikant Energie sparen!

Wie funktioniert das Einblasverfahren?

Beim Einblasen werden Dämmstoffe wie Zellulose , Steinwolle oder Holzfaser in die vorhandenen Hohlräume eingeblasen. Das Material verteilt sich durch die Druckeinwirkung vollständig – auch in schwer zugänglichen Ecken oder um Kabel und Balken herum.

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